Aktuelles

02.09.2008 11:35

Sammlung der Fernsehberichte

Ja, da hat sich jemand Mühe gemacht und alle Berichte, die im Fernsehen liefen, auf youtube hochgeladen.

20.08.2008 17:40

Neu! Mobiler Newsticker

http://camp08.antira.info/mobil ist die Adresse!

15.08.2008 12:54

Büro geschlossen, Infozelt aufgebaut, ab zum Camp!

Ja, wir ziehen auf's Camp. Aber die Infrastruktur wird weiter bestehen.

Planet Antira

Amtsleiter Bornhöft kritisiert "flucht.punkt" (Hamburger Abendblatt)

In den Streit um die kirchliche Beratungsstelle flucht.punkt hat sich jetzt auch Ralph Bornhöft, der Leiter des Einwohner-Zentralamts, eingemischt: "Flucht. punkt ist seit Jahren darin führend, der Ausländerbehörde nicht nur einzelnes, sondern permanent rechtswidriges Handeln gegenüber Asylbewerbern vorzuwerfen", sagte Bornhöft, zu dessen Amt auch die Ausländerbehörde zählt.

15.09.2008: Organisierung Illegaler in den USA (junge Welt)

Seit 2005 organisieren sich ArbeiterInnen in den New Yorker Hafenstadtteilen Brooklyn und Queens, um gegen ihre extremen Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

Verborgen und unversorgt (Neues Deutschland)

Wer ohne Papiere in Deutschland lebt und krank wird, traut sich meist nicht zum Arzt – aus Angst vor einer drohenden Abschiebung.

Rußspuren an der Zellenwand (Neues Deutschland)

Im monatelangen Prozess um den Feuertod des Flüchtlings Oury Jalloh in einer Polizeizelle geht es um Sekunden

Strache will Dritter mit über 15 Prozent werden (Krone.at)

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat als Wahlziel in der Fernsehpressestunde des ORF das Wiedererringen des dritten Platzes vor den Grünen und mindestens 15 Prozent der Stimmen genannt. "Vielleicht gelingt ein politisches Erdbeben, das deutlich drüber liegt".

Syndicate!

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Abschiebungen stoppen und sozial-ökologische Energiewende einleiten

Antiras und Klimacamper fordern Politikwechsel in Hamburg

24.07.2008 16:25

Abschiebungen stoppen und sozial-ökologische Energiewende einleiten
Antiras und Klimacamper fordern Politikwechsel in Hamburg

Drei Wochen vor Beginn des Doppelcamps in Hamburg fordern antirassistische Initiativen und das Bündnis für ein Klimacamp Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle und eine sozial gerechte Klimapolitik.

"Wir haben Hamburg als Ort für unseren Protest, unsere Camps und Aktionen ausgewählt. Denn der Hansestadt kommt die traurige Rolle als norddeutsche Abschiebezentrale zu", erklärt Andrea Doria vom Antiracamp. "Beispielhaft ist hier die Chartergesellschaft Hamburg International, die beim Geschäft mit Abschiebeflügen z.B. nach Afghanistan oder durch die Organisation von EU-Sammelabschiebungen nach Afrika mitverdient." Seit dem EU-Beschluss 2004 gab es aus Hamburg mindestens sieben Sammelabschiebungen mit gecharterten Flugzeugen in mehrere afrikanische Länder. Auch Afghanistan-Abschiebungen werden auf europäischer Ebene koordiniert, und Hamburg International spielt hierbei zumindest den Zubringer.

"Die Millionärsstadt Hamburg steht außerdem für den exzessiven Ressourcenverbrauch der Industrienationen: Hier werden mittels globaler Logistikketten Waren aus der ganzen Welt angelandet oder verfrachtet, und ohne Rücksicht auf das Klima fossile Brennstoffe verfeuert. Mit dem Bau des Kohlkraftwerks Moorburg zeigt sich, dass es bei der vermeintlichen Klimapolitik der EU, der Bundesregierung und gerade auch des schwarz-grünen Senats in Hamburg eigentlich nur um Wachstumspolitik und Standortwettbewerb geht", ergänzt Ines Koburger vom Klimacamp. "Für den Hamburger Senat ist der Klimawandel dabei ein akzeptabler Kollateralschaden. Dass damit Millionen Menschen vor allem im Süden verarmen und die sozialen Gegensätze weltweit zugespitzt werden, ficht den Senat nicht an.

Die Camps laden zu inhaltlichen Debatten, zu Vernetzung und zu Protestaktionen ein: gegen die Agrodieselfabrik von Archer Daniels Midland, die Ausländerbehörde in der Amsinckstraße und in der Sportallee oder Supermarktketten wie Lidl. Neben den vielen kleinen und größeren Aktionen und Veranstaltungen unter der Woche rufen die Camps alle BürgerInnen auf, sich am Fr. dem 22. August gegen Abschiebungen am Hamburger Flughafen zu engagieren (Fluten 3.0) und am Sa. dem 23. August die Pläne vom Neubau eines Kohlekraftwerkes durch die Besetzung der Bausstelle platzen zu lassen (gegenstrom08).


Protest muss sichtbar und zentral sein -- Platz in Entenwerder gefordert

Die Suche nach einem Platz für Veranstaltungen und Unterbringung der Aktivistinnen und Aktivisten werde seit Wochen von städtischen Behörden verzögert, kriminalisiert und mit einem Zwangsgeld von 25.000 Euro bedroht, obwohl es mit Entenwerder einen geeigneten und zentral gelegenen Ort gebe, so die beiden Vorbereitungsgruppen der Camps.

"Hamburg wird als Symbol massiver Abschiebepolitik und des unverantwortlichen Ausbaus der Kohleverstromung unweigerlich ein Ort des Protests gegen diese Politik sein. Daran kann keine vorgeschobene städtische Grünflächenordnung etwas ändern.", so Andrea Doria von der Antiracamp-Vorbereitungsgruppe.

Pressekontakt:

Antira: Andrea Doria, Tel. 0162-8687180 Email: presse08@antira.info
Klima: Ines Koburger, Tel. 0171-4151517 Email: presse@klimacamp08.net

Nachfolgend findet Ihr die Texte der AntiRa-Schwerpunkte der Pressekonferenz:

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