Die Camps sind da!
Heute Abend beginnt das Klimacamp mit einem großen Eröffnungsplenum, auf dem die Veranstaltungen und Aktionen der Woche besprochen werden und ebenso die praktischen Fragen des Camp-Lebens diskutiert werden.
Morgen am Samstag kommt dann das antirassistischen Camp dazu, mit dem das Klimacamp ein gemeinsames Doppel-Camp bildet.
"Bis zum Eröffnungsplenum am Abend rechnen wir mit 300 Leuten. Die Stimmung ist schon jetzt von freudiger Erwartung auf die gemeinsamen Diskussionen und von gespannter Entschlossenheit für die vielen geplanten Aktionen geprägt.", berichtet Ines Koburger vom Klimacamp. "Die Zahl der CamperInnen wird im Verlauf der nächsten Woche noch stark zunehmen und unmittelbar vor den großen Aktionen am Freitag am Flughafen und am Samstag an der Kraftwerksbaustelle in Moorburg ihren Höhepunkt erreichen.", ergänzt Tadzio Müller.
Für den morgigen Samstag ist neben weiterem Aufbau des Camps und ersten inhaltlichen Workshops vor allem die gemeinsame Auftaktdemonstration vom antirassistischen Camp und Klimacamp geplant. Die Demonstration unter dem Motto "Für ein ganz anderes Klima - Globale soziale Rechte für alle!" beginnt um 16 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof (Kirchenallee).
"Mit der Demonstration wollen wir zeigen, dass die Camps in Hamburg angekommen sind. Wir wollen zeigen, dass wir in der nächsten Woche den Finger in die Wunden legen wollen, die sich hinter Hamburgs Wohlstands-und Glitzerfassade auftun. Wir klagen die rücksichtslose Abschiebepolitik an, wie sie sich gerade in Hamburg deutlich zeigt. Wir kündigen Widerstand gegen den Neubau von Kohlekraftwerken an, der allen Lippenbekenntnissen zum Klimaschutz Hohn spricht. Wir setzen uns ein für das globale Recht auf Bewegungsfreiheit und für die Enteignung der Energiekonzerne.", fasst Andrea Doria von der Pressegruppe des antirassistischen Camps das Anliegen der Demonstration zusammen.
An der Demonstration werden auch internationale Gäste teilnehmen: Victor Nzuzi von der KleinbäuerInnenorganisation Via Campesina und Emmanuel Mbolela, politischer Flüchtling aus der DR Kongo, nach langem Transit in Marokko jetzt in den Niederlanden.
Für Rückfragen:
Für das Klimacamp:
* Ines Koburger, Tel. 0171-4151517
* Tadzio Müller, Tel. 0170-5333709
Für das antirassistische Camp:
* Andrea Doria, Tel. Tel. 0162-8687180
